Doctor-medic Gabriela Bankos
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
„Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.“Cicero
Seit 2012 in eigener Praxis in Bad Iburg. Berufserfahrung in Rumänien, Palästina und Deutschland. Neben Deutsch spricht sie Rumänisch, Arabisch, Türkisch, Englisch und Französisch.

Werdegang
Ausbildung und Studium
- 1998 Abschluss des Medizinstudiums an der Universität Klausenburg, Rumänien, mit einer Diplomarbeit in Infektiologie
- 2007 Master in Management und Marketing, Universität Alba Iulia, Rumänien
Zusatzqualifikationen
- 2007/2008 Notfallmedizin und Intensivtransport (DIVI)
- 2011/2012 Therapeutische Hypnose, exfoliative Zytologie, Suchtmedizin, Sexualmedizin
- 2014 Fachgebundene Psychotherapie
- 2016 Zulassung fachgebundene Psychotherapie
- seit 2013 Laufende Weiterbildung in ästhetischen Verfahren
Beruflicher Werdegang
- 1998–2004 Assistenzärztin, Frauenklinik, Krankenhaus Beit Jala, Bethlehem, Westbank, Palästina
- 2005 Assistenzärztin, Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, Krankenhaus Gerresheim, Düsseldorf (Prof. Dr. Jäger, Prof. Dr. Audretsch)
- Assistenzärztin, Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe unter Leitung von Dr. van Doorn
- Assistenzärztin, Abteilung Chirurgie unter Leitung von Dr. Oechsner, Diakonie-Klinikum Dissen
- 2008–2010 Fachärztin, Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, Klinikum Osnabrück, Perinatalzentrum Level I (PD Dr. Dr. Garnier)
- 10/2010–06/2012 Gemeinschaftspraxis mit Dr. Rathjen, Bad Iburg
- seit 07/2012 Einzelpraxis in Bad Iburg
- seit 2013 Privatpraxis für ästhetische Medizin, heute be by Doctor Bankos
Im Gespräch
Sieben Fragen an Doctor-medic Gabriela Bankos: warum Frauenheilkunde, was sie geprägt hat und was sie ihren Patientinnen bieten möchte.

Warum haben Sie Medizin studiert?
Der Arztberuf ist auch in meinem Heimatland Rumänien sehr angesehen. Es gibt dort Kapazitäten in allen medizinischen Fachgebieten und sehr gute Universitäten. Ärzte haben mich schon als Kind fasziniert: ein Beruf, in dem sich hohe Professionalität mit Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft verbinden lässt. Später haben mir auch meine Lehrer das Studium empfohlen, das ich mit 18 Jahren begonnen und mit 24 Jahren abgeschlossen habe.
Warum haben Sie sich für die Gynäkologie entschieden?
Das sechsjährige Medizinstudium in Rumänien ist streng geregelt. Zwischen dem vierten und fünften Studienjahr entscheiden die Studenten, ob sie eine konservative oder eine operative Fachrichtung einschlagen. Gynäkologie und Geburtshilfe zählen dort zu den operativen Fächern und werden wegen ihrer Komplexität erst ab dem fünften Studienjahr gelehrt.
Mich hat das Thema Frauengesundheit schon sehr früh beschäftigt, deshalb habe ich ab dem vierten Studienjahr in den Semesterferien in gynäkologischen Abteilungen gearbeitet. So fiel mir die Entscheidung leicht. Dazu kommt, dass ich mich sehr für Psychologie und Psychiatrie interessiere. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diese Fächer zum Wohl der Patientinnen zu verbinden.
Welche Zusatzqualifikationen haben Sie erworben?
Lernen ist für mich eine ständige Aufgabe. Als Assistenzärztin in der Chirurgie war ich drei Jahre lang auch als Notärztin im Kreis Osnabrück tätig. Nach der Zusatzqualifikation Notfallmedizin interessierte ich mich für Einsätze im Rettungshubschrauber und erwarb die Qualifikation Intensivtransport nach DIVI.
Nach meinen Fachqualifikationen, etwa Mammasonographie und Doppler, und der gynäkologischen exfoliativen Zytologie habe ich mich psychotherapeutischen Qualifikationen zugewandt: Hypnose, Suchtmedizin und Sexualmedizin. Die Zusatzbezeichnung fachgebundene Psychotherapie habe ich 2016 erworben.
Warum ist Ihnen die psychologische Begleitung so wichtig?
Unser Leben im Technikzeitalter wird immer schneller, die Anforderungen steigen. Der Körper muss heute anderes leisten als vor 100 Jahren, Stress und Burn-out sind in aller Munde. Für Frauen heißt das auch, dass sich der seelische Druck auf den Hormonhaushalt auswirken und weitere Beschwerden auslösen kann, etwa Schmerzen in verschiedenen Körperregionen.
Oft folgen viele Arztbesuche, Untersuchungen und Operationen, die am Ende nicht helfen, weil es nicht reicht, nur den Körper zu behandeln. Deshalb ist mir die Verbindung mit der „Seelentherapie“ so wichtig, um Patientinnen umfassend beraten und behandeln zu können.
Was waren besondere berufliche Stationen für Sie?
Meine Ausbildung war und ist mir sehr wichtig. Nach dem Studium konnte ich sechs Jahre in der Konfliktzone in der Westbank, Palästina, als Ärztin arbeiten. Dort ist mir nahezu alles begegnet: von seltenen internistischen Erkrankungen bis zu lebensbedrohlichen Schusswunden und schwersten geburtshilflichen Notfällen. Das hat mich in der praktischen Arbeit noch einmal ausgebildet. 2005 wurden meine Ausbildung und meine Abschlüsse in Deutschland anerkannt, und ich freue mich, hier zu arbeiten.
Welche Erlebnisse haben Sie besonders bewegt?
Wenige Momente in meinem Berufsleben haben mich so tief bewegt wie meine Zeit in Palästina. Ich begegnete Menschen, die unter extremem Druck um ihr Leben kämpften und dabei eine unerschütterliche Widerstandskraft und innere Stärke zeigten. Ihr Mut war nicht laut, sondern ein stiller Widerstand, spürbar in jeder Handlung und jedem Gespräch. Besonders beeindruckte mich der Stolz, mit dem sie trotz des täglichen Leids ihre Würde bewahrten.
Diese Menschen haben mich gelehrt, was es heißt, inmitten von Dunkelheit Hoffnung zu bewahren und nie den Glauben an sich selbst zu verlieren. Ihre Stärke und Ausdauer haben mich tief geprägt und mir die Augen für die Bedeutung von Mut und Menschlichkeit geöffnet.
Was möchten Sie Ihren Patientinnen bieten?
Professionalität, Kompetenz, Unterstützung und Verständnis. Ich setze auf eine qualifizierte, moderne frauenärztliche und psychologische Betreuung. Dafür informiere ich mich laufend über neue Behandlungsmöglichkeiten und besuche in den Praxisferien sehr häufig Fortbildungen im In- und Ausland. Dafür bitte ich um Verständnis.
Sehr wichtig ist mir, gut erreichbar zu sein. Deshalb können Sie über unsere Online-Rezeption auch außerhalb der Sprechzeiten Fragen stellen und Anliegen schicken. Damit das schnell geht, nutzen wir digitale Hilfen, auch künstliche Intelligenz, die unsere Abläufe unterstützen.
Unser Praxisteam
Medizinische Fachangestellte, Hebamme und Labor: Diese Frauen kümmern sich mit Doctor-medic Bankos um Sie.
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Annette Große-Kracht
Leitende MFA, QM-Beauftragte
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Cornelia Harmeier
MFA, Zytologie-Beauftragte
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Stefanie Wulbusch
MFA, Hygiene-Beauftragte
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Ilsabeth Wernke-Schmiesing
Zytologie-Assistentin, MFA
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Liliane Gasperowicz
Hebamme
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Ceylan Ince
MFA
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Elena Comsa-Chirtop
Patient Experience Assistant
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Frederika Zambito
Patient Concierge & Practice Coordination
Wir sind
für Sie da.
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